webstake · Internes Pitch-Deck
Alfred
Prozess-Automation für Unternehmen,
die nicht modernisieren können —
aber trotzdem automatisieren wollen.
Kurze Vorstellung: Was wir heute besprechen. Kein Tech-Talk, keine Features — sondern die Frage:
Wem können wir helfen, wer ist der richtige Kunde, und was kann Vertrieb realistisch versprechen?
Ich zeige euch danach eine Live-Demo — echte Anwendung, kein Mockup.
Das Problem
Stell dir Renate vor.
Renate ist Sachbearbeiterin. Qualifiziert. Erfahren.
Jeden Montag macht sie dieselben 12 Klicks —
Daten aus System A in System B übertragen.
45 Minuten. Jede Woche. Seit 7 Jahren.
- Das System ist zu alt zum Anfassen — Ablösung kostet 500.000 €
- API gibt es nicht — Vendor sagt nein
- IT-Ticket liegt seit 18 Monaten im Backlog
- Die Compliance-Abteilung schaut auf die Checkliste, nicht auf das Problem
Das ist der Kern-Schmerzpunkt. Nicht Technologie — Bürokratie, Vendor Lock-in, politische Strukturen.
Vorstände und Abteilungsleiter die "nein" sagen, nicht weil es falsch ist, sondern weil es nicht in ihrem Bereich liegt.
Renate löst das selbst — oder macht es 7 Jahre lang per Hand. Wir geben ihr eine dritte Option.
Markt
RPA ist kein neues Problem.
$27 Mrd.
Robotic Process Automation — weltweit, heute.
UiPath, Blue Prism, Automation Anywhere sind Milliarden-Unternehmen.
Weil das Problem real ist.
- Jedes Unternehmen hat repetitive Web-Prozesse
- Klassische RPA löst das — aber nicht für den Mittelstand
RPA ist keine neue Idee — der Markt ist 27 Milliarden Dollar groß. Das ist die Validierung.
Das Problem: Die etablierten Anbieter sind teuer, komplex und brauchen Consultants.
Wir spielen in diesem Markt — aber mit einem anderen Ansatz für einen anderen Kunden.
Wettbewerb
“Dann nehmen wir UiPath.”
Lizenzkosten
€6.000–60.000
pro Jahr · Einstieg bis Enterprise
ohne Implementierung
Implementierung
€10.000–20.000
pro Prozess · ca. 15 Tage Aufwand
ROI bei 3 Std./Tag: < 12 Monate
Maintenance
5–20 %
der Initialkosten/Jahr
Jedes UI-Update bricht den Bot
Für Renates 45-Minuten-Montag? Niemand macht das.
Das ist die Lücke, in der wir sitzen. Klassisches RPA ist zu teuer und zu komplex für mittelständische Einzelprozesse.
Große Konzerne können sich das leisten — für den Mittelstand ist das nicht realistisch.
Genau diese Kunden bleiben ohne Automatisierung — weil der Aufwand größer ist als der Nutzen mit den existierenden Tools.
Wettbewerb · die andere Seite
“Was ist mit ChatGPT? Der klickt doch auch?”
Browser Use, Anthropic Computer Use, OpenAI Operator — die klicken sich autonom durch.
Das klingt perfekt. Ist es nicht.
- Halluziniert — klickt auf den falschen Button, füllt Felder falsch aus
- Nicht auditierbar — “Was hat der Bot getan?” → keine Antwort
- Nicht deterministisch — nächstes Mal macht er’s anders
- Datenschutz — Kundendaten laufen durch US-Cloud
- Gut für Demos. Riskant für echte Geschäftsprozesse.
Das ist die Frage, die wir im Vertrieb hören werden. “Kann das nicht einfach ChatGPT machen?”
Die Antwort: Für eine Demo ja. Für einen Buchhaltungsprozess, der jeden Tag läuft und auditiert werden muss — nein.
Unser Ansatz ist deterministisch: der Bot tut exakt das, was Renate ihm gezeigt hat. Nicht mehr, nicht weniger.
Das ist der AI Act-konforme Weg: Mensch hat Kontrolle, Bot ist das Werkzeug.
Die Lösung
Renate zeigt dem Bot, was er tun soll.
Einmal. Fertig.
- Aufnehmen — Renate nimmt ihren Prozess mit der Browser-Extension auf (15 Min.)
- Ausführen — Der Bot führt ihn auf Befehl aus — deterministisch, Schritt für Schritt, mit Audit-Log
- Steuern — natürliche Sprache: “Erstelle aus dem Angebot X für Kunde Y ein neues Angebot für das Projekt Z. Übernimm
alle Angebotsbestandteile und
speichere es als Draft.”
AI Act compliant
100% inhouse möglich
Kein IT-Ticket nötig
YAML = Prozessdoku
Drei Schritte: aufnehmen, ausführen, steuern. Das ist der gesamte Workflow.
Wichtig für Sales: kein IT-Projekt, kein Consultant, kein Projektbudget.
Der Schlüsseluser — also Renate — macht das selbst. In Stunden, nicht Monaten.
“AI Act compliant by design” ist ein Argument für regulierte Branchen und öffentliche Auftraggeber.
Architektur · warum das funktioniert
KI nur dort, wo KI hingehört.
Alfred ist eine disziplinierte Variante des Agentic-AI-Musters —
mit einer klaren Grenze zwischen dem, was das Modell tut und dem, was das Werkzeug tut.
🧠 LLM — genau eine Aufgabe
- Intent erkennen — “Was will der Nutzer?”
- Parameter extrahieren — Projektnamen, Nummern, Namen aus dem Freitext
- Workflow auswählen — übergibt an das richtige Skript
- Danach: komplett aus dem Prozess
🔧 Skript — deterministisch
- Führt aus — Schritt für Schritt, genau wie aufgenommen
- Liest & schreibt — Quelldaten auslesen, Zielfelder befüllen
- Verkettet Teilaufgaben — Login → Lesen → Schreiben → Speichern
- Kein KI-Eingriff, keine Abweichung
Das ist das Argument, das ChatGPT / Browser Use schlägt.
Die klicken sich autonom durch — KI entscheidet jeden einzelnen Schritt. Deshalb halluzinieren sie.
Wir nutzen KI nur für die eine Frage, die sie sicher beantworten kann: “Was soll ich tun?”
Alles danach ist Handwerk: aufgezeichnete, verifizierte, wiederholbare Schritte.
Das macht den Prozess auditierbar, vorhersagbar und AI-Act-konform.
Technische Zuhörer: Das Muster heißt “Router + deterministischer Agent”. Kein ReAct-Loop, kein Tool-Calling durch das Modell.
Nicht-technische Zuhörer: “Die KI versteht den Satz. Den Rest macht das Skript. Das Skript irrt sich nicht.”
Showcase · Echtes Unternehmen
Der Alltag in Renates Firma.
Renate hilft auch im Vertrieb.
Szenario 1 · Dokument verarbeiten
Ein Lieferant schickt ein PDF-Angebot per Mail. Es ist dringend — aber niemand hat Zeit, die 22 Felder ins CRM abzutippen.
Das PDF liegt im Posteingang. Renate sagt dem Bot Bescheid.
“Verarbeite das PDF-Angebot aus dem Posteingang und lege es im CRM an.”
- LLM erkennt: Stack “process-document” — Posteingang öffnen + CRM-Angebot anlegen
- Bot öffnet Posteingang, klickt “Verarbeiten” — OCR liest das PDF
- LLM extrahiert: Kunde, Positionen, Preise, Konditionen aus dem OCR-Text
- Bot zeigt Zusammenfassung — Renate bestätigt oder korrigiert fehlende Felder
- Bot füllt das CRM-Formular, Position für Position — speichert als Entwurf
Szenario 2 · Angebot kopieren
Die Seniorenmannschaft im Büro mag das neue CRM — aber sie tragen nur halbe Datensätze ein, verwenden falsche Projekte, schreiben
Firmennamen falsch. Renate korrigiert täglich. Manuell.
“Erstelle aus dem Angebot X für Kunde Y ein neues Angebot für Projekt Z. Übernimm alle Positionen.”
- LLM erkennt: Workflow “copy-offer” — Quellangebot ANB-2024-0042 vorausgefüllt
- Bot öffnet Tab 1 — liest alle Felder aus dem Quellangebot: Kunde, Konditionen, 4 Positionen
- Bot öffnet Tab 2 (SSO-Redirect) — überträgt alle Daten, Position für Position
- Status → Entwurf, speichern — fertig. Renate prüft, sie sendet ab.
Kein Tippfehler. Kein falsches Projekt. Kein vergessenes Zahlungsziel.
Renate ist Mensch geblieben — der Bot hat die Handarbeit übernommen.
Zwei Showcases nebeneinander: links das neue Szenario (PDF aus Posteingang → OCR → CRM), rechts das bestehende (Angebot kopieren).
Szenario 1 zeigt die volle Pipeline: Mail-Posteingang → OCR-Rezeptor liest das PDF → LLM extrahiert Daten generisch aus dem OCR-Text →
Bestätigung durch den Menschen (Human-in-the-Loop) → Web-Effektor füllt das CRM. Der Mensch bleibt in der Schleife — er bestätigt,
bevor der Bot tippt. Unklare Felder werden erfragt, nicht geraten.
Szenario 2 ist der bekannte Copy-Offer-Showcase: Bot liest Quellangebot, überträgt exakt in Tab 2.
Pointe für beide: Die Seniorenmannschaft ändert nichts an ihrer Arbeitsweise. Der Bot gleicht aus.
Was geht · Grüne Zone
Alles, was im Browser läuft.
Einfache Regel: wenn der Mitarbeiter es im Browser tut, kann der Bot es auch.
- SAP Fiori und SAP WebGUI (web-basierter SAP-Zugang)
- Web-ERP — Navision Web, Sage online, Lexware Web, DATEV online
- Behörden-Portale und Intranet-Systeme
- SaaS-Anwendungen — HubSpot, Salesforce Web, CRM im Browser
- Reporting-Portale, Genehmigungsworkflows, Formulare
- Jede Webanwendung mit stabilen Elementen
Die erste Frage im Kundengespräch: “Arbeiten eure Leute in einem Browser oder in einem Windows-Programm?”
Browser → grüne Zone, können wir. Windows-Programm → rote Zone, müssen wir genauer hinschauen.
SAP Fiori ist wichtig: die meisten großen SAP-Kunden haben Fiori für ihre Hauptmodule. Das ist eine große Zielgruppe.
Was geht nicht (direkt) · Rote Zone
Native Desktop-Anwendungen.
Direkt nicht automatisierbar
- SAP GUI — klassischer Windows-Client
- Klassische POS-Software — proprietäre Kassen-Terminals
- Native Lager-Clients — Eigenentwicklungen ohne Web-Zugang
- Excel-Makros, Office-Automation
Aber: fast immer gibt es einen Web-Weg
- SAP → Fiori prüfen (meist vorhanden)
- POS → Web-Reporting-Portal im Back-Office
- Lager → Inventur-Export, Bestellportal oft web-basiert
- Hybridansatz: automatisiere den Web-Teil, dokumentiere die Lücken
Roadmap: Windows-Native
- UI Automation API — findet Buttons/Felder per Name/ID, kein Monitor nötig
- Gleiche YAML-Syntax — click, fill, waitFor; nur ein anderer Executor
- Headless-fähig — läuft in VMs und Remote-Sessions
- Pilot: SAP GUI oder legacy ERP auf Windows-Server
Das ist die wichtigste Folie für Sales: ehrlich sein, aber nicht aufgeben.
“Wir können das nicht” ist selten die ganze Antwort. Die richtige Frage: “Gibt es einen Web-Zugang?”
Kundengespräch: immer nachfragen, welche Module auf SAP Fiori laufen. Das klären wir gemeinsam vor dem Pilot.
Chefkoch als Beispiel: Rezept-Updates, Inventur-Reports — das läuft alles im Web.
Roadmap-Spalte: Windows UI Automation (pywinauto / WinAppDriver) kann dieselbe YAML-Struktur ausführen —
click/fill/waitFor gegen native UI-Elemente statt DOM. Gleiche Sprache, anderer Runner. Für Kunden ohne Web-Zugang.
Häufigste Einwand-Frage
“Wir haben SAP.”
Das ist kein Nein — es ist eine Folgefrage.
SAP GUI — klassischer Windows-Client
✗ Direkt nicht
Proprietary native Oberfläche, kein Browser
SAP Fiori — Web-Frontend
✓ Vollständig
Läuft im Browser — wir können jeden Schritt automatisieren
SAP WebGUI
✓ Vollständig
Auch browser-basiert — grüne Zone
Erste Frage im Gespräch: “Welche Module nutzt ihr, und wie greift ihr darauf zu?”
SAP ist in 90% der mittelständischen Gespräche ein Thema. Deswegen diese eigene Folie.
Die gute Nachricht: SAP hat massiv in Fiori investiert. Die meisten Kernprozesse (MM, FI, HR-Self-Service) haben Fiori-Apps.
Action: Checkliste für Sales bauen — “Welche SAP-Module, Fiori-Zugang vorhanden (ja/nein)?” — das ist die Go/No-Go-Frage.
Marktfit
Warum Deutschland?
Warum jetzt?
- Fachkräftemangel — vorhandene Fachkräfte zu 30–40% mit Klickarbeit beschäftigt
- Modernisierungsrückstand — Mittelstand kann nicht, will nicht, darf nicht anfassen
- DSGVO & Datenschutz — Kundendaten dürfen das Unternehmen nicht verlassen. Unsere Lösung läuft vollständig
inhouse — kein
US-Cloud-Risiko, kein Datenschutzbeauftragter als Blocker
- AI Act (ab 2026) — regulierte Branchen brauchen auditierbare, deterministische KI. Das sind wir.
- Compliance-Struktur arbeitet für uns: Security erlaubt den Browser, aber keine APIs
- 3 Millionen KMUs — fast kein IT-Projektbudget, aber realer Automatisierungsdruck
Der “Office Crazy”-Punkt: die Bürokratie, die eigentlich ein Problem ist, ist gleichzeitig unser Vertriebsargument.
DSGVO ist in Deutschland ein echter Entscheidungs-Blocker für Cloud-KI-Tools. “Läuft alles inhouse, kein Byte verlässt das Netz” — das
schlägt jedes US-Cloud-Angebot.
Security sagt “nein” zu APIs — aber den Browser nutzt jeder. Wir arbeiten genau in diesem Korridor.
AI Act ist ein Türöffner für regulierte Branchen: Gesundheit, Finanzen, öffentliche Verwaltung.
“AI Act compliant by design” — das ist eine konkrete Aussage, die Einkäufer und Compliance-Abteilungen hören wollen.
Positionierung
Wer sind wir im Vergleich?
| Kriterium |
UiPath / Blue Prism |
Browser Use / Operator (LLM) |
Alfred |
| Einrichtungsaufwand |
Consultant, Monate |
Minimal — schreibt selbst |
Schlüsseluser, Stunden |
| Kosten |
ab €6k/Jahr Lizenz + €10–20k/Prozess Impl. |
API-Volumen, bei Skalierung teuer |
Minimal (lokales LLM) |
| Zuverlässigkeit |
Hoch (wenn gewartet) |
Niedrig — halluziniert |
Hoch — deterministisch |
| Auditierbarkeit |
Mittel |
Keine |
Vollständig — YAML + Log |
| Datenschutz |
Cloud je nach Vendor |
US-Cloud |
100% inhouse möglich |
| Neue Prozesse |
IT-Projekt, Budget, Consultant |
Kein Prozessmodell |
Schlüsseluser lernt es selbst |
Wir sind nicht ChatGPT, wir sind DeepSeek.
Die Tabelle nicht vorlesen — nur die Pointe: Wir sind die einzige Option, die sowohl günstig als auch zuverlässig als auch datenschutzkonform ist.
Klassisches RPA: teuer und gut. LLM-Agenten: günstig und schlecht. Wir: günstig und gut — aber mit klarer Scope-Grenze (nur Browser).
Zur Phrase: ChatGPT steht für “allwissend, unberechenbar, teuer, US-Cloud”. DeepSeek steht für “fokussiert, effizient, lokal, transparent”.
Das sind wir.
Go-to-Market
Zwei Wege zum Kunden.
Kompetenz-Übertragung
webstake-Produkt · Selbstständigkeit
- Pilot-Tag vor Ort mit Schlüsseluser
- User lernt, selbst aufzunehmen
- Danach: autonom — ohne uns, ohne IT
- Preismodell: Pilot + Lizenz
Consulting-Modell
Avenga als Partner · Abhängigkeit als Service
- Avenga implementiert, begleitet, wartet
- Kunde kauft “managed automation”
- Wir liefern die Plattform
- Avenga liefert das Projektgeschäft
Das ist strategisch wichtig: wir können zwei verschiedene Kundensegmente ansprechen.
Segment 1 will Kompetenz. Segment 2 will “jemand kümmert sich darum”.
Avenga als Vertriebskanal bedeutet auch: deren Bestandskunden sind potenzielle Alfred-Kunden.
Frage an Sales: Gibt es schon einen Kontakt bei Avenga, den wir aktivieren können?
Sales-Targeting
Woran erkenne ich den richtigen Kunden?
- Web-basierte Systeme, die er nicht modernisieren kann oder will
- Wiederholbare Prozesse mit mehr als 5 Klicks, mehr als 3× pro Woche
- Einen Schlüsseluser, der “es satt hat” — Renate
- Kein IT-Budget für echte Integration — aber Leidensdruck
- Compliance-Druck ohne echte Security-Kompetenz (“Checkliste statt Strategie”)
Mittelstand mit Legacy-ERP
Öffentliche Verwaltung
Gesundheitswesen
Franchise-Systeme
Möglicher Pilot: Chefkoch
Die Qualifizierungsfrage für Sales: “Arbeiten eure Mitarbeiter mit Web-Anwendungen? Welcher Prozess kostet die meiste Zeit?”
Wenn die Antwort “Ja” und “wir wissen es genau” ist — das ist euer Pilot-Kandidat.
Chefkoch: Inventur, Lagerhaltung-Reports, Rezept-Updates. Alles web-erreichbar — prüfen ob Zugang da ist.
Modulbaukasten
Was kann der Bot heute — und morgen?
Jedes Modul ist ein unabhängiger Baustein. Neue Fähigkeiten = neues Modul, kein Umbau.
Receptoren · Daten lesen
Web Receptor
Browser · DOM · Navigation · Formular-Daten auslesen
LIVE
Doc Receptor (OCR)
PDF · Dokumente · Bilderkennung → strukturierte Daten
LIVE
Mail Receptor
E-Mail-Postfach · IMAP · Anhänge lesen, OCR + LLM-Extraktion
LIVE
Voice Receptor
Spracheingabe → Text · lokales Whisper-Modell auf GPU
LIVE
Extension (Recorder + Prozessbegleiter)
Prozesse aufzeichnen · Guidance Overlay · Lernmodus · Chrome MV3
LIVE
Effektoren · Daten schreiben
Web Effector
Browser · Klicken · Formulare ausfüllen · Multi-Tab
LIVE
ERP Effector
SAP · Navision · native Schnittstellen
GEPLANT
Mail Effector
E-Mail senden · Entwurf erstellen · SMTP
GEPLANT
API Receptor / Effector
REST · OpenAPI-Spec → Daten lesen & schreiben · Headless Automation ohne Browser
GEPLANT
● Live — im Prototyp einsatzbereit
● Geplant — Architektur steht, Umsetzung nach Kundenbedarf
Die Folie zeigt, dass das System modular ist — nicht monolithisch.
Sechs Module sind heute live: Web Receptor/Effector, Doc Receptor (OCR), Mail Receptor, Voice Receptor, und die Browser Extension mit Recorder + Prozessbegleiter.
Mail-Pipeline: E-Mail kommt rein → Alfred erkennt den Typ → OCR + LLM extrahieren die Daten → User bestätigt → Alfred füllt das Formular.
Extension: Prozesse aufnehmen (Scan + Click Recorder), Guidance Overlay für neue Mitarbeiter, Lernmodus der Nutzungsverhalten analysiert.
Die geplanten Module (ERP, API) sind architektonisch vorbereitet und werden nach Kundenbedarf priorisiert.
Sales-Targeting
Welches Modul passt zum Kunden?
Qualifizierungsfragen pro Modul — erkenne den Use-Case im Gespräch.
Web Effector · LIVE
“Unsere Leute tippen jeden Tag die gleichen Daten in drei verschiedene Systeme.”
- Browser-basierte Anwendungen (CRM, ERP-Web, Portale)
- Wiederkehrende Formulare, Copy-Paste zwischen Tabs
- Frage: “Läuft das im Browser?”
Doc Receptor (OCR) · LIVE
“Wir kriegen PDFs per Mail und tippen alles manuell ins System.”
- Eingehende Dokumente (Angebote, Rechnungen, Bestellungen)
- Strukturierte Datenerfassung aus Papier/PDF
- Frage: “Wie viele Dokumente pro Woche?”
API Receptor / Effector · GEPLANT
“Wir haben eine Schnittstelle, aber niemand hat sie angebunden.”
- Systeme mit REST-API oder OpenAPI-Spec
- Daten lesen und schreiben ohne Browser-Umweg
- Frage: “Gibt es eine API-Dokumentation?”
Mail Receptor · LIVE
“Jeden Morgen sortiere ich 30 Mails und trage die Daten manuell ein.”
- E-Mail-getriebene Prozesse (Bestellungen, Anfragen, Reports)
- Anhänge automatisch per OCR + LLM extrahieren und ins System übertragen
- Frage: “Kommen die Daten per Mail rein?”
Diese Folie ist das Herzstück für die Sales-Qualifizierung. Jede Karte hat einen typischen Kundensatz als Trigger —
wenn man den im Gespräch hört, weiß man welches Modul passt.
Web Effector + Doc Receptor sind die heutigen Showcases — damit startet jeder Pilot.
API Receptor/Effector ist der nächste große Schritt: Kunden mit OpenAPI-fähigen Systemen brauchen keinen Browser-Umweg.
Die Fragen am Ende jeder Karte sind die konkreten Qualifizierungsfragen für den Vertrieb.
Nächste Schritte
Worauf es jetzt ankommt.
- Pilotkunde identifizieren — wen kennst du, der “Renates Problem” hat?
- Avenga-Kontakt aktivieren — gemeinsames Vertriebsmodell konkretisieren
- Was braucht ein erster Pilot?
- Kundenwunsch verstehen — welcher Prozess, wie oft, wie viele Klicks?
- Hosting klären — betreiben wir die Anwendung, oder läuft alles beim Kunden?
- Infrastruktur verbinden — Browser-Extension installieren, Systemzugang einrichten
- Schlüsseluser einführen — erste Aufnahme, Training, Begleitung: Renate braucht jemanden der mitzieht
- Als Prototyp: kein fester Zeitrahmen — manchmal ein halber Tag, manchmal deutlich mehr
- Als etabliertes Produkt: mind. 1 Tag Installation & Setup · 1 Tag Training mit motiviertem Ansprechpartner
Der erste Pilot kostet “einen Tag vor Ort”.
Jede weitere Automatisierung danach kostet den Kunden fast nichts.
Ehrlich sein über den Stand: wir sind im Prototyp-Stadium. Das ist kein Nachteil — der richtige Kunde schätzt,
gemeinsam etwas aufzubauen. Aber keine Versprechen machen die wir nicht halten können.
Checkliste vor dem Pilot: Prozess klar? Hosting entschieden? Systemzugang gesichert? Ansprechpartner motiviert?
Ziel heute: Einen konkreten nächsten Schritt festlegen — kein offener Punkt ohne Owner rausgehen.
Fragen & Diskussion
Danke.
“Wir ersetzen niemanden.
Wir geben Renate ihren Montag zurück.”
Fragen, Einwände, Ideen — jetzt.
Offene Diskussion. Mögliche Fragen die kommen können:
• “Was kostet das?” → Pilot-Tag + Lizenzmodell noch zu definieren, aber deutlich unter RPA-Niveau
• “Wie lange dauert die Einrichtung?” → Pilot 1 Tag, erster automatisierter Prozess am gleichen Tag lauffähig
• “Was passiert wenn das System sich ändert?” → Bot schlägt Fehler, Renate korrigiert den Schritt (Backlog: Resilient Replay)
• “Datenschutz?” → 100% on-premise möglich, LLM läuft lokal, keine Daten verlassen das Unternehmen